Hot Peel vs Cold Peel: Welche DTF-Folie für welchen Job?
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Autor: Marcus Harm, der Textilminister
Lesezeit: 5 Minuten
Im DTF-Markt gibt es zwei Folien-Typen, die sich in einem entscheidenden Detail unterscheiden: dem Peel-Zeitpunkt. Hot Peel — "heiß abziehen" — ist Standard. Cold Peel gibt es noch, meist als günstigere Variante älterer Folien-Generationen.
Antwort vorweg: Hot Peel, in 95 % aller Fälle. Aber die Unterschiede solltest du kennen.
Vergleich
| Kriterium | Hot Peel | Cold Peel |
|---|---|---|
| Peel-Moment | Sofort nach Öffnen | Erst nach Abkühlen |
| Workflow | Schnell | Langsam (1-2 Min Wartezeit) |
| Haptik | Weicher, fast nicht spürbar | Etwas härter |
| Dehnbarkeit | Hoch | Mittel |
| Fehler-Risiko | Gering | Höher (Folie kann reißen) |
Wann Cold Peel sinnvoll bleibt
- Sehr feine Details unter 1 mm — langsamere Abkühlung verhindert Folien-Reste
- Spezialstoffe mit besonderer Oberflächenbeschichtung
- Massenaufträge mit groben Motiven, wo Material-Ersparnis pro m² ins Gewicht fällt
Pressparameter Hot-Peel
- Temperatur: 160° C
- Zeit: 15 Sekunden
- Druck: mittel (4-5 bar)
- Peel: sofort, mit gleichmäßigem Zug, ca. 30°-Winkel
Fazit
Hot Peel ist die heute richtige Wahl: schneller Workflow, weicheres Ergebnis, verzeihlicher in der Verarbeitung.
Unsere DTF Meterware ist ausschließlich Hot-Peel. Für Spezialfälle: marcus@buntwaesche.org.
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